Prüfung der Forschungsprogramme „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ und „Beyond Europe“
abgestimmt am
24.10.2018
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte zwei Bundes‑Forschungsprogramme, deckte Dokumentationslücken, fehlende Wirksamkeitsindikatoren und haushaltsrechtliche Mängel auf und gab Empfehlungen zur besseren Koordination und Transparenz.
einfache MehrheitXXVI24.10.2018
Bericht
Wissenschaften
Haushaltskontrolle
Forschung und geistiges Eigentum
Schwerpunkte
Die Anzahl der Bundes‑Forschungsprogramme stieg von 52 (2012) auf 56 (2016), wobei die meisten Programme bereits vor 2012 begonnen hatten.
Bei „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ fehlte das gesetzlich vorgeschriebene Einvernehmen mit dem Finanzministerium, wodurch die Sonderrichtlinie haushaltsrechtlich fragwürdig ist.
Die Erfolgsmessung des Programms „Forschungskompetenzen für die Wirtschaft“ ist kaum vorhanden – Indikatoren zur Wirkung wurden nicht definiert.
Das internationale Programm „Beyond Europe“ verwendet nur einen einzigen Erfolg‑Indikator (Anzahl der geförderten Projekte mit außereuropäischen Partnern) und hat uneinheitliche Rechtsgrundlagen in den Dokumenten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.