Sozial gerechte Ausgestaltung des Familienbonus Plus und Kindermehrbetrags
abgestimmt am
04.07.2018
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert einen höheren Grundbetrag für den Familienbonus, eine Obergrenze für Spitzenverdiener und die Abschaffung der reduzierten Bonus‑Leistungen für Auszubildende, um die steuerliche Entlastung sozial gerechter zu gestalten.
einfache MehrheitXXVI04.07.2018
Entschließung
Familie
Steuerwesen
Schwerpunkte
Ein einkommensunabhängiger Sockel von 1 000 € pro Kind (1 500 € für zwei Kinder, 2 000 € für drei Kinder, + 500 € pro weiterem Kind) wird eingeführt, um allen Familien eine Grundentlastung zu garantieren.
Eine flexible Obergrenze (Deckel) für Spitzenverdiener wird festgelegt, damit die Gesamtausgaben des Familienbonus‑Programms das geplante Haushaltsvolumen nicht überschreiten.
Die aktuelle Reduktion des Familienbonus für Jugendliche über 18 Jahre, die sich in Ausbildung befinden, wird abgeschafft, damit sie dieselbe Unterstützung erhalten wie jüngere Kinder.
Alleinerziehende und Familien mit niedrigem Einkommen erhalten durch den höheren Sockel deutlich mehr Entlastung als bisher, weil sie bislang nur 17 % der Gesamtnutzen erzielen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.