Gesetzliche Vollanrechnung von Karenzzeiten für alle Beschäftigten
abgestimmt am
24.10.2018
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine gesetzliche Regelung, die die vollen Karenzzeiten aus Mutterschafts‑ und Vaterschaftsurlaub auf alle Arbeitsverhältnisse anrechnet, um die Lohnschere zu verringern.
einfache MehrheitXXVI24.10.2018
Entschließung
Frau
Familie
Arbeitsrecht
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
Der Antrag verlangt, dass die vollen gesetzlichen Karenzzeiten aus Mutterschutz‑ und Väter‑Karenzgesetz auf alle Rechtsansprüche angerechnet werden.
Das Inkrafttreten soll zum 1. Januar 2019 erfolgen, sodass rund 1,3 Millionen unselbständig Beschäftigte, vor allem Frauen, sofort profitieren.
Die Regelung soll nicht den Kollektivvertragsverhandler*innen überlassen werden, weil etwa 100 000 Arbeitnehmer*innen ohne Kollektivvertrag sonst außen vor blieben.
Durch die volle Anrechnung werden u. a. die 6. Urlaubswoche, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsfristen und Vorrückungsstichtage günstiger für Eltern.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.