Erhöhung des Budgets für Familienberatungsstellen auf 18 Mio. Euro
abgestimmt am
16.06.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt, das Budget der Familienberatungsstellen von 13,1 Mio. Euro auf 18 Mio. Euro zu erhöhen, um die stark gestiegene Nachfrage nach Beratung nach der Corona‑Pandemie zu decken und die überlasteten Mitarbeitenden zu entlasten.
einfache MehrheitXXVII16.06.2021
Entschließung
Familie
Gesundheit
Schwerpunkte
Im Jahr 2017 betrug das Bundesbudget für die gesetzlich verankerte Familienberatung 13,1 Mio. Euro; seitdem wurde es nicht mehr auf dieses Niveau angehoben.
Durch die Corona‑Pandemie ist die Nachfrage nach Familienberatung stark gestiegen: 385 Stellen betreuen über 250 000 Menschen und leisten 500 000 Beratungsstunden, wodurch das Personal stark überlastet ist.
Der Antrag fordert, das Jahresbudget auf 18 Mio. Euro zu erhöhen – ein Aufstockungsbetrag von rund 4,9 Mio. Euro – und diesen Betrag in den kommenden Jahren dauerhaft zu sichern.
Ziel der Budgeterhöhung ist es, die psychosozialen Folgen der Pandemie für Familien wirksam zu bekämpfen und die Arbeitsbelastung der Beraterinnen und Berater zu reduzieren.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.