Lieferkettengesetz für menschenrechts‑ und umweltkonforme Produktion

Zusammenfassung

Der Antrag fordert ein Lieferkettengesetz, das Unternehmen verpflichtet, entlang ihrer gesamten Lieferkette Menschenrechte und Umwelt zu schützen. Er sieht verpflichtende Risikoanalysen, Maßnahmen, ein Frühwarnsystem, eine neue Aufsichtsbehörde und Strafmaßnahmen bei Verstößen vor.
einfache Mehrheit XXVII 06.03.2024
Entschließung
Handel
Umwelt
Industrie
Sozialpolitik
Menschenrechte
Unternehmen und Wettbewerb

Schwerpunkte

  • Unternehmen müssen regelmäßig ihre gesamte Lieferkette prüfen, um Risiken für Menschenrechte, Arbeitsbedingungen und Umwelt zu erkennen.
  • Die Prüfung umfasst Risikoanalyse, Folgemaßnahmen, Wirksamkeitsprüfung, Konsultation von Betroffenen, jährliche Veröffentlichung und ein internes Frühwarnsystem.
  • Eine neue interministerielle Behörde mit zivilgesellschaftlichem Beirat wird geschaffen, um die Einhaltung zu kontrollieren und Sanktionen zu verhängen.
  • Bei Verstößen können Geldbußen, Ausschluss von öffentlichen Aufträgen oder sogar ein Verbot des Inverkehrbringens von Waren verhängt werden.
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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