Gefahr durch Ethylenoxid in Corona‑Teststäbchen, Masken und Desinfektionsmitteln
abgestimmt am
21.04.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert das Bundesministerium auf, die mögliche Gesundheitsgefährdung von Corona‑Teststäbchen, Mund‑Nasenschutz‑Masken und Desinfektionsmitteln, die mit dem giftigen Gas Ethylenoxid sterilisiert wurden, zu prüfen. Zudem soll die amtliche Kontrolle von Laientests wieder aufgenommen werden.
einfache MehrheitXXVII21.04.2021
Entschließung
Gesundheit
Schwerpunkte
Ethylenoxid ist ein giftiges, mutagenes und karzinogenes Gas, das häufig zur Sterilisation von Medizin‑ und Hygieneprodukten eingesetzt wird.
Rückstände von Ethylenoxid wurden in Lebensmitteln (z. B. Sesamsamen) und in Hygieneprodukten aus Indien bzw. China nachgewiesen, was zu EU‑Rückrufen und Grenzwert‑Regelungen führte.
Der Antrag fordert das Bundesministerium auf, die mögliche Gesundheitsschädlichkeit von in Österreich genutzten Produkten (Masken, Teststäbchen, Desinfektionsmittel) zu prüfen.
Es wird die Wiedereinführung einer amtlichen Überprüfung von Laientests durch das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen gefordert.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.