Lootboxen – Gefahr für Kinder und Jugendliche

Zusammenfassung

Lootboxen in Computerspielen ähneln Glücksspielen und können besonders junge Spieler süchtig machen. Der Entschließungsantrag fordert verstärkte Aufklärung, klare Kennzeichnung und ein Engagement für eine EU‑weite Regelung.
einfache Mehrheit XXVII 10.01.2020
Entschließung
Informatik
Glücksspiel
junger Mensch
Information und Informationsverarbeitung

Schwerpunkte

  • Lootboxen sind in vielen Computerspielen verbreitet und wirken durch zufällige Belohnungen wie ein Glücksspiel.
  • Sie stellen besonders für Kinder und Jugendliche ein hohes Sucht‑ und Kostenrisiko dar, weil das Öffnen oft Geld kostet, obwohl die Box selbst kostenlos ist.
  • Der Antrag fordert den Bundesminister für Finanzen auf, zusammen mit der Ministerin für Frauen, Familie und Jugend Aufklärungs‑ und Beratungsangebote zu Lootboxen zu verstärken und klare Kennzeichnungen einzuführen.
  • Zudem soll Österreich sich für eine rasche EU‑weite Regelung einsetzen, um einheitliche Standards gegen die Risiken von Lootboxen zu schaffen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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