Verbot von Titandioxid (E 171) in Lebensmitteln wegen Krebsgefahr
abgestimmt am
13.10.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein sofortiges Verbot von Titandioxid (E 171) in Lebensmitteln in Österreich und ein EU‑weites Verbot, weil die EFSA den Farbstoff wegen möglicher Krebsgefahr als unsicher einstuft. Er verweist auf das französische Verbot seit 2020 und die breite Nutzung des Stoffs in vielen Konsumgütern, insbesondere bei Kindern.
einfache MehrheitXXVII13.10.2021
Entschließung
Gesundheit
Schwerpunkte
Ein sofortiges Verbot von Titandioxid (E 171) in allen Lebensmitteln, die in Österreich verkauft werden.
Auf europäischer Ebene für ein generelles Verbot von Titandioxid als Lebensmittelzusatzstoff eintreten.
Eine umfassende Risikobewertung von Titandioxid in Arzneimitteln, Kosmetika und Tätowiermitteln durch die EFSA veranlassen.
Hinweis auf die aktuelle Nutzung von E 171 in vielen Produkten (z. B. Süßwaren, Backwaren, Kaugummi), wodurch besonders Kinder häufig exponiert sind.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.