Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, konkrete Leitlinien für geschlechtersensible Erziehung in Kindergärten und Schulen zu erarbeiten, um Gewalt gegen Frauen präventiv zu reduzieren. Er stützt sich auf das bestehende Unterrichtsprinzip „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“ und verweist auf die hohe Zahl weiblicher Mordopfer in Österreich.einfache Mehrheit XXVII 09.06.2021
Entschließung
Frau
Bildung
Gleichbehandlung
vorschulische Erziehung
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
- Österreich verzeichnet im europäischen Vergleich mehr weibliche als männliche Mordopfer, was die Dringlichkeit von Präventionsmaßnahmen unterstreicht.
- Gewalt gegen Frauen ist in allen sozialen Schichten verbreitet und erfordert ein gesellschaftsübergreifendes Vorgehen, das bereits im Bildungssystem ansetzt.
- Der bestehende Grundsatzerlass „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“ bietet einen rechtlichen Rahmen für die Umsetzung geschlechtersensibler Bildungsmaßnahmen.
- Der Antrag fordert den Minister für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf, konkrete handlungsleitende Grundsätze für geschlechtersensible Erziehung in Kindergärten und Schulen zu formulieren.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.