Verbot nicht‑lebensnotwendiger Eingriffe an intergeschlechtlichen Kindern
abgestimmt am
16.06.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein Verbot von nicht‑lebensnotwendigen Operationen an intergeschlechtlichen Kindern und die Einführung klarer gesetzlicher Regelungen zum Schutz ihrer körperlichen Selbstbestimmung.
einfache MehrheitXXVII16.06.2021
Entschließung
Gesundheit
junger Mensch
Menschenrechte
Schwerpunkte
Der Antrag verlangt ein Verbot von nicht lebensnotwendigen, nicht konsensuellen Eingriffen an intergeschlechtlichen Kindern.
Er fordert die Bundesregierung auf, klare gesetzliche Bestimmungen zu schaffen, die körperliche Selbstbestimmung dieser Kinder schützen.
Zusätzlich soll eine umfassende Erhebung von Daten über bereits durchgeführte Behandlungen erfolgen, um Transparenz zu schaffen und den UN‑Empfehlungen nachzukommen.
Der Antrag beruft sich auf frühere EU‑Resolutionen und die Kritik des UN‑Kinderrechtsausschusses, dass Österreich bei der Umsetzung hinterherhinkt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.