Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, eine Studie zur gendergerechten Medizin zu starten, weil Frauen in klinischen Studien oft unterrepräsentiert sind und andere Nebenwirkungen erleben. Ziel ist, geschlechtsspezifische Unterschiede bei Krankheiten, Impfungen und Medikamenten besser zu verstehen.einfache Mehrheit XXVII 20.05.2021
Entschließung
Frau
Gesundheit
Gleichbehandlung
Schwerpunkte
- Frauen erleben häufig andere und stärkere Nebenwirkungen von Medikamenten und Impfungen als Männer, weil klinische Studien zu wenig geschlechtsspezifische Daten liefern.
- Beispiele wie höhere Thromboseraten, stärkere Immunantworten und ein höherer Anteil von Autoimmunerkrankungen bei Frauen belegen die Notwendigkeit geschlechtsspezifischer Forschung.
- Der Entschließungsantrag fordert, dass die Bundesregierung unverzüglich eine Studie zu gendergerechter Medizin in Auftrag gibt, um diese Wissenslücken zu schließen.
- Die Studie soll die geschlechtsspezifischen Auswirkungen von Krankheitsverläufen, Impfungen und Medikamenten‑Nebenwirkungen systematisch untersuchen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.