Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein eigenes Budget, um in jedem österreichischen Bundesland mindestens eine staatlich geführte Beratungsstelle für LGBTIQ‑Jugendliche einzurichten. Die Pandemie hat die psychische Belastung dieser Gruppe stark erhöht, während das bestehende Versorgungsnetz lückenhaft ist.einfache Mehrheit XXVII 02.06.2021
Entschließung
Gesundheit
junger Mensch
Schwerpunkte
- Die Corona‑Pandemie hat die psychische Belastung von Kindern und Jugendlichen stark erhöht, besonders bei LGBTIQ‑Jugendlichen.
- In Österreich gibt es bislang kaum staatlich geführte Beratungs‑ und Betreuungsstellen speziell für LGBTIQ‑Jugendliche; die Versorgung erfolgt hauptsächlich durch NGOs mit begrenzten Mitteln.
- Der Antrag fordert die Schaffung eines eigenständigen, zweckgebundenen Fördertopfes für LGBTIQ‑Jugendarbeit.
- Ziel ist, in jedem Bundesland mindestens eine hauptamtliche LGBTIQ‑Beratungsstelle einzurichten, die innerhalb eines Jahres betriebsbereit sein soll.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.