Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, sich klar gegen Cancel Culture auszusprechen, um einen differenzierten Diskurs über historische Persönlichkeiten zu ermöglichen. Er bezieht sich auf die aktuelle Kontroverse um das Karl‑Lueger‑Denkmal und warnt davor, dass das Entfernen von Denkmälern die Auseinandersetzung mit der Geschichte erschwert.einfache Mehrheit XXVII 23.06.2021
Entschließung
Kunst
Kulturpolitik
Schwerpunkte
- Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich klar gegen Cancel Culture auszusprechen, um einen offenen und differenzierten Diskurs über historische Persönlichkeiten zu ermöglichen.
- Der Antrag betont die Notwendigkeit, sowohl die Verdienste als auch die Schattenseiten historischer Figuren zu beleuchten, ohne einseitige Verurteilung.
- Die aktuelle Debatte um das Karl‑Lueger‑Denkmal wird als Beispiel für die Gefahr von Cancel Culture angeführt, weil Vandalismus und Forderungen nach Entfernung die sachliche Auseinandersetzung erschweren.
- Ein Verbot von Cancel Culture soll verhindern, dass extremistisches Gedankengut Denkmäler nutzt, um Propaganda zu betreiben, und gleichzeitig Kosten für Reinigung und Reparatur einsparen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.