Erfassung von Hasskriminalität gegen LGBTI‑Personen
abgestimmt am
09.07.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert den Bundesminister für Inneres auf, im Sicherheitsbericht und in der Kriminalstatistik Daten zu Straftaten gegen LGBTI‑Personen zu erfassen und zu veröffentlichen, um Diskriminierung besser zu bekämpfen.
einfache MehrheitXXVII09.07.2020
Entschließung
Statistik
öffentliche Sicherheit
Schwerpunkte
Der Antrag verlangt, dass die Bundesregierung im jährlichen Sicherheitsbericht Daten zu Straftaten gegen LGBTI‑Personen veröffentlicht.
Er soll zudem, dass die polizeiliche Kriminalstatistik solche Straftaten gesondert erfasst und auswertet.
Die Forderung basiert auf Studien, die eine hohe Dunkelziffer von Hasskriminalität gegen LGBTI‑Personen in Österreich zeigen.
Ein Vergleich mit Deutschland wird angeführt, wo solche Daten bereits im Rahmen eines Frühwarnsystems erhoben werden.
Sicherstellung von fairen, qualitätsvollen Asylverfahren, vor allem im Umgang mit besonders vulnerablen Gruppen wie z.B. bei Flucht aufgrund von religiöser Konversion oder sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität
Sicherstellung von fairen, qualitätsvollen Asylverfahren, vor allem im Umgang mit besonders vulnerablen Gruppen wie z.B. bei Flucht aufgrund von religiöser Konversion oder sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.