Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein neues Gesetz, das das Elternentfremdungssyndrom (PAS) als Form psychischer Kindesmisshandlung definiert und strafbar macht. PAS verletzt die Rechte des Kindes auf beide Elternteile und den Schutz vor seelischer Gewalt. Der Antrag beruft sich auf internationale Vorbilder und bittet um Zuweisung an den Justizausschuss.einfache Mehrheit XXVII 18.06.2024
Entschließung
Familie
Strafrecht
junger Mensch
Schwerpunkte
- PAS wird als schwere Form psychischer Kindesmisshandlung definiert, die das Recht des Kindes auf beide Elternteile und den Schutz vor seelischer Gewalt verletzt.
- Der Antrag fordert die Bundesregierung, dem Nationalrat eine Gesetzesvorlage zu PAS vorzulegen, die das Syndrom klar definiert und strafbar macht.
- Internationale Vorbilder – insbesondere das brasilianische Gesetz von 2010 und die Anerkennung in Deutschland, England und anderen Ländern – zeigen, dass ein rechtlicher Rahmen wirksam sein kann.
- Der Entschließungsantrag schlägt vor, das Thema dem Justizausschuss zuzuweisen und die erste Lesung zu überspringen, um das Verfahren zu beschleunigen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.