Zusammenfassung
Der Antrag verlangt eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, besonders für wenig verarbeitete tierische Produkte und in Großküchen, sowie eine strengere Auslegung der EU‑Primärzutatenverordnung und mehr Unterstützung freiwilliger Kennzeichnungssysteme.einfache Mehrheit XXVII 06.10.2022
Entschließung
Agrarerzeugnisse und Lebensmittel
Schwerpunkte
- Eine strengere Auslegung der EU‑Primärzutatenverordnung soll sicherstellen, dass die Herkunft von Grundzutaten eindeutig und nachvollziehbar angegeben wird.
- Für wenig verarbeitete tierische Produkte – insbesondere Fleisch, Eier und Milch – wird eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung eingeführt.
- In Großküchen muss die Herkunft von Fleisch, Eiern und Milch eindeutig gekennzeichnet werden, um Transparenz in der Gemeinschaftsverpflegung zu erhöhen.
- Die Lebensmittelaufsichtsbehörden erhalten einen erweiterten Auftrag für systematische Kontrollen, und freiwillige Kennzeichnungssysteme wie das AMA‑Gütesiegel sollen stärker gefördert werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.