Diskriminierungsfreie Blutspende – Verbot von Ausschlüssen wegen sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein Diskriminierungsverbot wegen sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität in der Blutspenderverordnung, um den Zugang zur Blutspende ausschließlich nach individuellem Risikoverhalten zu regeln.einfache Mehrheit XXVII 21.04.2022
Entschließung
Gesundheit
Menschenrechte
Schwerpunkte
- Der Antrag verlangt ein ausdrückliches Diskriminierungsverbot wegen sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität in der Blutspenderverordnung.
- Ziel ist, den Zugang zur Blutspende ausschließlich nach individuellem Risikoverhalten zu regeln, nicht nach Gruppenzugehörigkeit.
- Der Antrag kritisiert die aktuelle Praxis von Organisationen wie dem Roten Kreuz, die längerfristige Ausschlüsse für MSM umsetzen, obwohl das Gesundheitsministerium eine kürzere Frist empfiehlt.
- Er verweist auf erfolgreiche Reformen in Frankreich (ab März 2022) und Griechenland als Vorbilder für diskriminierungsfreie Blutspende.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
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