Neue 15a‑Vereinbarung zum Ausbau der Elementarpädagogik
abgestimmt am
08.07.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein neues 15a‑Abkommen, das den Ausbau kostenfreier, ganztägiger Kindergärten in Österreich sichert. Er verlangt ein zusätzliches Jahresbudget von mindestens einer Milliarde Euro, einheitliche Qualitätsstandards, ein Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem ersten Lebensjahr und mehr Mittel für Ausbildung und Inklusion.
einfache MehrheitXXVII08.07.2022
Entschließung
Föderalismus
vorschulische Erziehung
Schwerpunkte
Langfristige Planungssicherheit: Der Bund soll über mehrere Jahre hinweg verbindliche Finanzmittel bereitstellen, damit Gemeinden sichere Investitionen in neue Betreuungsplätze tätigen können.
Einheitliche Mindeststandards: Einführung bundesweiter Vorgaben zu Öffnungszeiten, Gruppengrößen, Fachkraft‑Kind‑Schlüssel und Qualifikationsanforderungen für das Personal.
Sprachförderung nach aktuellem Stand der Forschung: Entwicklung eines einheitlichen Konzeptes für die frühe Sprachentwicklung mit klaren Förder‑ und Abrechnungskriterien.
Inklusion von Anfang an: Sicherstellung, dass alle Kindergärten barrierefrei sind und speziell ausgebildete Fachkräfte für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bereitstehen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.