Neue 15a‑Vereinbarung für den Ausbau und die Qualität der Elementarpädagogik

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert eine neue 15a‑Vereinbarung, die den Ausbau kostenfreier, ganztägiger Kindergärten in Österreich sichert und dafür jährlich mindestens eine Milliarde Euro (etwa 1 % des BIP) bereitstellt. Er verlangt ein Bundesrahmengesetz, einheitliche Qualitätsstandards, moderne Sprachförderung und umfassende Inklusion sowie eine verstärkte Ausbildung von Fachkräften.
einfache Mehrheit XXVII 10.03.2022
Entschließung
Föderalismus
vorschulische Erziehung

Schwerpunkte

  • Langfristige Planungssicherheit durch ein Bundesrahmengesetz, damit Kommunen verlässliche Finanzmittel für den Ausbau von Kindergärten erhalten.
  • Einheitliche, verbindliche Qualitäts‑ und Quantitätsstandards (Öffnungszeiten, Betreuungsschlüssel, Fachkraft‑Kind‑Verhältnis) für alle Bundesländer.
  • Bundesweit einheitliches Konzept zur frühen Sprachförderung, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Spracherwerb.
  • Stärkung der Inklusion von Anfang an: angepasste Gruppengrößen, spezialisierte Fachkräfte und ein klarer Inklusions‑Schlüssel für jedes Kind.

Eingebracht von

Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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