Wiedereinführung der Studierendenwohnheimförderung
abgestimmt am
18.05.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt, dass die Bundesregierung die staatliche Förderung für Studierendenwohnheime wieder einführt und die Förderhöhe an die Kosten des Jahres 2022 anpasst, weil steigende Lebenshaltungskosten und der Wegfall von Nebenjobs die Wohnsituation vieler Studierender stark belasten.
einfache MehrheitXXVII18.05.2022
Entschließung
Wohnungspolitik
Ausbildungsbeihilfe
Schwerpunkte
Die Lebenshaltungskosten von Studierenden sind durch steigende Mieten, Energiekosten und Lebensmittel stark angestiegen, während viele Nebenjobs in der Gastronomie wegen der Pandemie weggefallen sind.
Österreich verfügt über etwa 33 400 Plätze in Studierendenwohnheimen, was nur rund zehn Prozent der rund 387 775 Studierenden im Studienjahr 2020/21 entspricht.
Die aktuelle Wohnbeihilfe ist nach Bundesland unterschiedlich geregelt, an Mindestverdienste geknüpft und erreicht nicht alle Betroffenen.
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, die Studierendenwohnheimförderung wieder einzuführen und die Förderhöhe an die tatsächlichen Kosten der Heimträger im Jahr 2022 anzupassen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.