Präventionsorientierte Suchtpolitik – Forderung einer isländisch inspirierten Strategie

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, eine nationale Suchtstrategie nach dem isländischen Präventionsmodell zu entwickeln. Ziel ist, durch Sport, Sozialarbeit und psychische Gesundheitsförderung den Konsum von Alkohol, Tabak und Drogen zu senken.
einfache Mehrheit XXVII 07.11.2022
Entschließung
Gesundheit
junger Mensch
Sozialpolitik

Schwerpunkte

  • Österreich liegt im internationalen Vergleich bei Tabak‑ und Alkoholkonsum sowie beim Vorhandensein illegaler Drogen im Abwasser deutlich über dem EU‑Durchschnitt.
  • Die Pandemie hat den Alkoholkonsum und das alleinige Trinken weiter erhöht, weil mehr Menschen Zeit, Langeweile und Ängste erleben.
  • Die aktuelle Präventionsfinanzierung ist mit rund 160 000 € vom Bund im Jahr 2016 sehr gering, während die Behandlungskosten für Suchtkrankheiten über 8 Millionen € betragen.
  • Das isländische Modell hat durch Sport, soziale Aktivitäten und psychische Unterstützung den Jugendsuchtkonsum stark reduziert (z. B. Alkoholkonsum von 42 % auf 5 %).
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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