Deutsch als verpflichtende Pausensprache in Schulen
abgestimmt am
13.10.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, dass Schülerinnen und Schüler an österreichischen Schulen sich außerhalb des Unterrichts ausschließlich auf Deutsch verständigen müssen, um die Integration und Lernleistung zu verbessern.
einfache MehrheitXXVII13.10.2022
Entschließung
Bildung
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Ein erheblicher Teil der Schülerinnen und Schüler (bis zu 54 % in Wien) spricht in Pausen und außerhalb des Unterrichts nicht‑Deutsch.
Der Antrag will die Schulordnungs‑Verordnung ändern, sodass alle Lernenden sich außerhalb des Unterrichts ausschließlich auf Deutsch verständigen müssen, wobei Minderheitenrechte berücksichtigt werden.
Ziel ist die Verbesserung der Deutschkenntnisse, damit Lernleistungen steigen und die soziale Integration gefördert wird.
Beispiele aus Berlin (Herbert‑Hoover‑Realschule) und Oberösterreich zeigen, dass ähnliche Regelungen bereits erfolgreich umgesetzt wurden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.