Faire Pensionen für Frauen – Nein zum automatischen Pensionssplitting

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag lehnt ein automatisches Pensionssplitting ab und fordert stattdessen, die Anrechnung von Kindererziehungszeiten von 110 € auf 160 € pro Monat zu erhöhen sowie eine pauschale Extra‑Pension von 50 € pro Monat für bereits pensionierte Personen mit Erziehungszeiten.
einfache Mehrheit XXVII 18.05.2022
Entschließung
Frau
Gleichbehandlung
Altersversorgungssystem

Schwerpunkte

  • Ein automatisches Pensionssplitting würde die finanzielle Situation von Frauen nicht verbessern, weil das Haushaltseinkommen unverändert bleibt.
  • Durch das Splitting steigt die Abhängigkeit von Frauen vom Einkommen des Partners oder der Partnerin, besonders bei Paaren mit geringem Gesamteinkommen.
  • Der Antrag fordert, die monatliche Anrechnung von Kindererziehungszeiten von 110 € auf 160 € zu erhöhen, um zukünftige Pensionen stärker zu unterstützen.
  • Für bereits pensionierte Personen mit nachgewiesenen Kindererziehungszeiten soll ein pauschaler Aufschlag von 50 € pro Monat gewährt werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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