Wiedereinführung der Studierendenwohnheimförderung
abgestimmt am
08.07.2022
Zusammenfassung
Studierende kämpfen wegen steigender Mieten und wegfallender Nebenjobs mit hohen Lebenshaltungskosten. Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, die frühere Studierendenwohnheimförderung wieder einzuführen und die Förderhöhe an die tatsächlichen Kosten im Jahr 2022 anzupassen.
einfache MehrheitXXVII08.07.2022
Entschließung
Wohnungspolitik
Ausbildungsbeihilfe
Schwerpunkte
Die Lebenshaltungskosten von Studierenden sind durch die Pandemie und die Preisexplosion bei Mieten, Energie und Lebensmitteln stark gestiegen.
Nur rund 10 % der Studierenden können derzeit in den vorhandenen 33 400 Wohnheimplätzen wohnen; das Angebot ist also deutlich zu gering.
Die bisherige bundesweite Studierendenwohnheimförderung wurde 2010/11 abgeschafft, obwohl sie zuvor erfolgreich war.
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, die Förderung wieder einzuführen und die Förderhöhe an die tatsächlichen Kosten der Heimträger im Jahr 2022 anzupassen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.