Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung, die finanziellen Mittel für Frauen‑ und Mädchenrechte in humanitären Krisen deutlich zu erhöhen und an die OECD‑Gender‑Marker zu knüpfen.einfache Mehrheit XXVII 09.05.2023
Entschließung
Frau
Völkerrecht
Menschenrechte
Gleichbehandlung
Internationale Beziehungen
Politik der Zusammenarbeit
Schwerpunkte
- Frauen und Mädchen sind in humanitären Krisen überproportional von fehlendem Wasser, Nahrung, Bildung und medizinischer Versorgung betroffen.
- Sexuelle Gewalt, Menschenhandel und Kinderheirat treffen Frauen und Mädchen besonders stark, vor allem in Konfliktgebieten.
- Die aktuelle Finanzierung geschlechtsspezifischer Maßnahmen liegt bei nur 20 % des Bedarfs; der Antrag fordert eine signifikante Erhöhung dieser Mittel.
- Die zusätzlichen Mittel sollen an die OECD‑Gender‑Marker I und II gebunden werden, um sicherzustellen, dass sie gezielt Frauen und Mädchen zugutekommen.
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