Der Entschließungsantrag fordert Maßnahmen zur besseren Versorgung von Menschen mit Demenz, darunter die Erhöhung des Erschwerniszuschlags, eine Pflegegeldreform, den Ausbau spezieller Betreuungsangebote und flächendeckende psychosoziale Beratung für Angehörige.
einfache MehrheitXXVII22.04.2020
Entschließung
Gesundheit
Care-Ökonomie
Krankenpflege
Betreuung von Pflegebedürftigen
Schwerpunkte
Der Erschwerniszuschlag, der den Mehraufwand bei Pflege von Menschen mit schwerer psychischer Beeinträchtigung und Demenz ausgleicht, soll von derzeit 25 Stunden auf mindestens das Doppelte angehoben werden.
Eine Reform des Pflegegeldes soll die besonderen Bedarfe von Menschen mit Demenz stärker berücksichtigen und die aktuelle Benachteiligung bei der Einstufung beheben.
Der Ausbau von Pflegedienstleistungen muss speziell auf die Bedürfnisse von Demenzpatienten und ihren Angehörigen ausgerichtet werden, etwa durch mehr Tagesbetreuungsangebote und alternative Wohnformen wie Demenz‑WGs.
Eine flächendeckende Ausrollung psychosozialer Beratung und Begleitung soll die psychischen Belastungen von Angehörigen reduzieren.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.