Studie zur Evaluierung des Ausbildungsangebots für ÖGS‑Dolmetscher:innen
abgestimmt am
13.10.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert den Bundesminister auf, eine Studie zu beauftragen, die untersucht, warum Menschen eine Ausbildung zum ÖGS‑Dolmetscher / zur Dolmetscherin beginnen, warum viele die Ausbildung abbrechen und welche Maßnahmen die Abschlussquote erhöhen können.
einfache MehrheitXXVII13.10.2022
Entschließung
Bildung
Mensch mit Behinderung
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Der aktuelle Bedarf an ÖGS‑Dolmetscher:innen liegt bei rund 327 zusätzlichen Fachkräften, während nur etwa 150 aktiv sind.
Zwischen 2008 und 2015 wurden lediglich 69 Dolmetscher:innen ausgebildet – deutlich zu wenig im Vergleich zu anderen Ländern wie Schweden.
Die bestehenden Ausbildungsprogramme variieren stark in Voraussetzungen, Umfang und regionaler Verteilung, was zu einer hohen Abbrecherquote führt.
Der Antrag sieht vor, dass der Bundesminister eine Studie beauftragt, um Beweggründe für die Ausbildung, Ursachen von Abbrüchen und mögliche Qualitäts‑ und Weiterentwicklungsmaßnahmen zu untersuchen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.