Senkung der Lohnnebenkosten für mehr Wettbewerbsfähigkeit
abgestimmt am
12.10.2022
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine schrittweise Senkung der hohen Lohnnebenkosten in Österreich, insbesondere der nicht‑arbeitnehmerbezogenen Posten, um Unternehmen zu entlasten und mehr Verhandlungsspielraum bei Löhnen zu schaffen.
einfache MehrheitXXVII12.10.2022
Entschließung
Einkommen
Steuerwesen
Verwaltung und Entlohnung des Personals
Schwerpunkte
Österreich hat mit rund 30 % des Bruttolohns sehr hohe Lohnnebenkosten – das ist der drittgrößte Wert in Europa.
Ein Drittel dieser Kosten (z. B. Wohnbauförderung, FLAF, Kommunalsteuer) ist nicht arbeitnehmerbezogen und könnte über das Steuerbudget finanziert werden.
Durch eine Senkung von etwa 12 Mrd. € pro Jahr könnten Unternehmen entlastet, die Inflation gedämpft und rund 2 500–3 000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Der Antrag fordert die Bundesregierung, innerhalb kurzer Frist eine Gesetzesvorlage zu erarbeiten, die die Lohnnebenkosten schrittweise auf das OECD‑Durchschnittsniveau reduziert.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.