Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, dass ab dem Schuljahr 2023/24 alle österreichischen Schulen qualitativ hochwertige sexuelle Bildung erhalten. Er kritisiert die aktuelle Verordnung als lückenhaft und verlangt ein bundesweites, kostenfreies Netzwerk externer Anbieter*innen mit regelmäßigen Kontrollen und Supervision.einfache Mehrheit XXVII 14.03.2023
Entschließung
Bildung
Gesundheit
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
- Die aktuelle Verordnung zur Qualitätssicherung externer Angebote enthält keine klaren Ausschlusskriterien und kaum regelmäßige Kontrollen.
- Ohne wirksame Kontrollen besteht die Gefahr, dass sexistische, homophobe oder unwissenschaftliche Inhalte in den Unterricht gelangen (Whitewashing).
- Der Antrag fordert ein bundesweit finanziertes Netzwerk externer Anbieter*innen, das kostenfrei für Schulen bereitgestellt wird.
- Anbieter*innen sollen regelmäßig aus‑ und fortgebildet sowie supervidiert werden, um die Qualität der Lehre zu sichern.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.