Kulturgüterrestitution als Teil der österreichischen Afrikastrategie

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag bittet den Kulturminister, die Rückgabe von Kunstwerken mit fragwürdiger kolonialer Herkunft in die österreichische Afrikastrategie aufzunehmen, um moralische Verantwortung zu zeigen und die Beziehungen zu Afrika zu stärken.
einfache Mehrheit XXVII 12.03.2024
Entschließung
Kunst
Museum
Kulturpolitik
Internationale Beziehungen

Schwerpunkte

  • Der Antrag fordert, dass die Restitution afrikanischer Kulturgüter in die nationale Afrikastrategie aufgenommen wird.
  • Im Weltmuseum Wien befinden sich über 36 000 Artefakte aus Subsahara‑Afrika sowie weitere tausende Objekte, von denen viele kolonialen Ursprungs sind.
  • Das Bundesministerium hat für das Fiskaljahr 2023 ein Budget von 1,18 Mio. € für Provenienzforschung bereitgestellt.
  • Die Restitution wird als Mittel gesehen, um Österreichs außenpolitische Beziehungen zu Afrika zu stärken und ein partnerschaftliches Miteinander auf Augenhöhe zu fördern.
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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