Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert ein Scheckmodell, mit dem Gastronomiebetriebe Aushilfskräfte für Stoßzeiten unkompliziert und gesetzeskonform beschäftigen können. Arbeitgeber kaufen € 20‑Schecks, Arbeitnehmer lösen sie für € 15 ein; die Differenz deckt alle Abgaben. Obergrenzen (ca. 10 % des Umsatzes) und ein Freibetrag von € 1 000 sollen Missbrauch verhindern.einfache Mehrheit XXVII 08.11.2023
Entschließung
Handel
Industrie
Unternehmen und Wettbewerb
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
- Der österreichische Tourismus fehlt derzeit rund 30 000 Arbeitskräfte, vor allem in Spitzenzeiten.
- Ein Scheckmodell soll es Gastronomiebetrieben ermöglichen, Aushilfskräfte ohne aufwändige Lohn‑ und Sozialversicherungsanmeldungen zu beschäftigen.
- Der Unternehmer kauft einen € 20‑Scheck; der Arbeitnehmer löst ihn für € 15 ein, die Differenz von € 5 deckt alle Abgaben ab.
- Um Missbrauch zu verhindern, wird vorgeschlagen, dass maximal 10 % des Jahresumsatzes über Schecks abgewickelt werden dürfen und Arbeitnehmer einen Freibetrag von ca. € 1 000 erhalten.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.