Zusammenfassung
Der Antrag fordert, dass die Sprachstandsfeststellung beim Übergang vom Kindergarten zur Volksschule altersgerecht erfolgt und der umstrittene MIKA‑D‑Test durch ein beobachtungsbasiertes Verfahren ersetzt wird. Außerdem soll die Entscheidung über die Art der Deutschförderung den Schulen selbst überlassen werden, um eine bedarfsgerechte und weniger stigmatisierende Förderung zu ermöglichen.einfache Mehrheit XXVII 22.06.2023
Entschließung
Bildung
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
- Der aktuelle Zwang zu separaten Deutschförderklassen wird als hinderlich für Integration und Lernfortschritt kritisiert.
- Der MIKA‑D‑Test wird als nicht altersgerecht und unzuverlässig bewertet; stattdessen soll eine Langzeitbeobachtung (BESK) eingesetzt werden.
- Die Entscheidung über die Art der Deutschförderung soll den Schulen überlassen werden, um bedarfsgerechte Lösungen zu ermöglichen.
- Nur Lehrpersonen mit entsprechender Ausbildung sollen in der Deutschförderung eingesetzt werden.
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