Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, bis Ende 2023 ein Konzept für eine leicht zugängliche Meldestelle gegen LGBTIQ‑Feindlichkeit zu erstellen, um Hassverbrechen besser zu erfassen und Betroffenen schneller Hilfe zu bieten.einfache Mehrheit XXVII 18.01.2024
Entschließung
Opferhilfe
Menschenrechte
öffentliche Sicherheit
Schwerpunkte
- Die Meldungen von LGBTIQ‑Hassverbrechen haben 2021 stark zugenommen (von 2.401 im Pilotzeitraum auf 6.619 im Gesamtjahr).
- Im Jahr 2021 wurden allein wegen sexueller Orientierung 376 Hassverbrechen gemeldet, davon 224 Gewaltdelikte.
- Ein großer Teil der Fälle wird nicht angezeigt; Experten schätzen das Dunkelfeld auf 80‑90 %.
- Andere Länder haben bereits Meldestellen, die sowohl bei der Erfassung als auch bei der Unterstützung von Opfern helfen.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.