Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Abschaffung der Kammerumlage 2 – einer jährlichen Abgabe, die 2022 rund 410 Millionen Euro für die Wirtschaftskammern einbrachte. Die Antragsteller kritisieren, dass die aktuelle Mikro‑Entlastung von 35 Millionen Euro kaum spürbar ist und fordern eine echte Entlastung der Unternehmen.einfache Mehrheit XXVII 10.10.2023
Entschließung
Handel
Industrie
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
- Die Kammerumlage 2 brachte 2022 rund 410 Millionen Euro an Einnahmen für die Wirtschaftskammern.
- Sie wurde 1979 als befristete Hilfsmaßnahme für Kleinstunternehmer eingeführt, existiert aber seit über vier Jahrzehnten weiter.
- Die von Kammerpräsident Harald Mahrer angekündigte Mikro‑Entlastung von 35 Millionen Euro deckt nur etwa 0,01 % der Gesamteinnahmen der Kammern ab.
- Der Antrag fordert die Abschaffung der Umlage, um Unternehmen – insbesondere Kleinstunternehmern – eine echte und nachhaltige Entlastung von mindestens 410 Millionen Euro pro Jahr zu ermöglichen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.