Umwandlung unbesetzter Lehrplanstellen in flexible Finanzmittel

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert, dass unbesetzte Lehrplanstellen in Österreich nicht ungenutzt bleiben, sondern als Geldmittel für autonome Schulprojekte oder als Support‑Personal‑Planstellen umgewandelt werden, nach dem Vorbild deutscher Programme.
einfache Mehrheit XXVII 28.11.2023
Entschließung
Bildung
öffentlicher Dienst
öffentliche Verwaltung
Organisation des Unterrichtswesens

Schwerpunkte

  • Im Bundesvoranschlag 2023 waren 38 713 Lehrplanstellen vorgesehen, aber nur 37 451 konnten besetzt werden – das sind 1 262 unbesetzte Stellen.
  • Der Antrag schlägt vor, die Mittel für nicht besetzte Planstellen entweder als Geldmittel zur autonomen Verwendung oder als Unterstützungspersonal‑Planstellen zuzuweisen.
  • In deutschen Bundesländern (NRW, Brandenburg) gibt es das Modell „Geld statt Stellen“, bei dem Schulen durchschnittlich 35 000 € pro Jahr erhalten, um externe Fachkräfte oder Förderangebote zu finanzieren.
  • Für die Umsetzung in Österreich sind organisatorische und gesetzliche Anpassungen durch das BMBWF nötig; die Zuweisung soll an den Unterrichtsausschuss erfolgen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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