Der Entschließungsantrag fordert die österreichische Bundesregierung auf, den Ausbau des zweiten Reaktorblocks am slowenischen AKW Krško zu stoppen und den bereits bestehenden ersten Block stillzulegen, weil das Kraftwerk wiederholt Störfälle hatte, in einer erdbebengefährdeten Zone liegt und enorme Kosten sowie Gesundheitsrisiken birgt.
einfache MehrheitXXVII15.12.2023
Entschließung
Elektrizitäts- und Kernkraftindustrie
Schwerpunkte
Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, alle rechtlichen und diplomatischen Mittel zu nutzen, um den Ausbau des zweiten Reaktorblocks in Krško zu verhindern und den bestehenden ersten Block stillzulegen.
Das AKW hat wiederholt Störfälle erlebt, zuletzt ein Leck im Primärkreislauf am 4. Oktober 2023, und die Aufsicht hat offene Fragen zur UVP nicht geklärt.
Der Standort liegt in einer seismisch aktiven Zone; Erdbeben wie das von Dezember 2020 (6,4 Richter) zeigen das hohe Risiko einer Nuklearkatastrophe.
Der geplante Ausbau des zweiten Blocks würde Kosten von über 10 Milliarden Euro verursachen und zusätzliche Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung in Slowenien, Kroatien und Österreich mit sich bringen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.