Prüfung von Shrinkflation und Transparenz bei Verpackungsfüllmengen
abgestimmt am
20.03.2024
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Minister, zu prüfen, ob Hersteller die Füllmenge ihrer Produkte reduzieren, ohne Preis oder Packungsgröße zu ändern, und mögliche EU‑konforme Maßnahmen zur Vermeidung von Irreführung vorzuschlagen.
einfache MehrheitXXVII20.03.2024
Entschließung
Preis
Handel
Industrie
Europäische Union
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
Die Preise für Lebensmittel und Getränke steigen stark, wobei ein Teil der Preissteigerung auf versteckte Preiserhöhungen (Shrinkflation) zurückzuführen ist.
Durch die EU‑Preisangabenrichtlinie wird der Grundpreis angezeigt, aber es fehlt eine verpflichtende Angabe der tatsächlichen Füllmenge, was zu Irreführung führen kann.
Der Antrag verlangt von den Bundesministerien, gemeinsam zu untersuchen, ob systematisch die Füllmengen reduziert werden und ob das potenziell irreführend ist.
Sollte ein Problem festgestellt werden, sollen EU‑konforme Maßnahmen entwickelt werden, etwa verpflichtende Kennzeichnung der Füllmenge oder andere Transparenzinstrumente.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.