Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, eine umfassende Studie zum Wolf in Österreich zu beauftragen, um aktuelle Bestände, Verbreitungsgebiete und zukünftige Entwicklungen zu ermitteln sowie Maßnahmen für Prävention und Entschädigung zu planen.einfache Mehrheit XXVII 16.05.2024
Entschließung
Tierschutz
Tiermedizin
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei
Schwerpunkte
- Der Vertrag von Bern (1982) verpflichtet die Vertragsparteien, geeignete Maßnahmen zum Erhalt wildlebender Arten zu ergreifen; der Wolf ist dort seit 1982 als streng geschützte Art gelistet.
- Die Wolfspopulation in Österreich hat sich seit dem Wiedereintritt im Jahr 2005 stark vergrößert, was zu zunehmenden Nutzungskonflikten in der Alm‑ und Weidewirtschaft, beim Jagdwesen und im Tourismus führt.
- Die EU‑Kommission plant, den Wolf von Anhang II in Anhang III zu verschieben, was die Schutzmaßnahmen abschwächen würde; dafür liegen aktuelle Daten der LCIE vor, die jedoch noch nicht von allen Mitgliedstaaten einheitlich genutzt werden.
- Der Antrag verlangt eine neue wissenschaftliche Studie, die die aktuelle Wolfspopulation, Verbreitungsgebiete, zukünftige Entwicklung und ökologische Auswirkungen analysiert sowie Empfehlungen für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und ausreichende Finanzierung von Präventions‑ und Entschädigungsprogrammen gibt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.