Anpassung der Arbeiterkammer‑RHO: Digitalisierungsoffensive als Rücklage
abgestimmt am
07.07.2021
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt, dass die Arbeiterkammer ihre Buchführung ändert und die Mittel der "Digitalisierungsoffensive" als Rücklagen statt Rückstellungen verbucht – nach dem Vorbild der Wirtschaftskammer.
einfache MehrheitXXVII07.07.2021
Entschließung
Handel
Industrie
Berufsverband
Unternehmen und Wettbewerb
Schwerpunkte
Die Arbeiterkammern haben 2018 fälschlicherweise 27 Mio. € als Rückstellungen für die Digitalisierungsoffensive gebildet, obwohl diese Mittel nach UGB‑Richtlinien als Rücklagen zu behandeln wären.
Die Wirtschaftskammer verbucht vergleichbare Bildungsförderungen bereits korrekt als Rücklagen (4,9 Mio. €), was als Vorbild dienen soll.
Der Antrag fordert die Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend auf, die Änderung der Arbeiterkammer‑RHO zu veranlassen, sodass die Digitalisierungsoffensive künftig den Rücklagen zugeordnet wird.
Die vorgeschlagene Änderung soll im Ausschuss für Arbeit und Soziales weiterbearbeitet werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.