Aufklärung des Temelín‑Störfalls und Forderung nach weltweitem Atomausstieg
abgestimmt am
09.07.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die österreichische Regierung auf, den Störfall im tschechischen AKW Temelín transparent zu untersuchen, den betroffenen Reaktorblock bis zur Klärung herunterzufahren und jede Verlängerung der Betriebsgenehmigung zu verhindern. Gleichzeitig soll Österreich die Energiewende ohne Atomkraft vorantreiben und sich für einen weltweiten Atomausstieg einsetzen.
einfache MehrheitXXVII09.07.2020
Entschließung
Elektrizitäts- und Kernkraftindustrie
Schwerpunkte
Eine intensive und transparente Aufklärung des Störfalls im AKW Temelín soll gemeinsam mit den tschechischen Verantwortlichen durchgeführt werden.
Der Reaktorblock 1 von Temelín muss bis zur vollständigen Klärung der Ursache des Störfalls heruntergefahren werden.
Eine Verlängerung der Betriebsgenehmigung für Block 1 darf nicht erfolgen.
Die österreichische Energiewende soll ohne weitere Finanzierung oder Ausbau von Atomkraft umgesetzt werden.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.