Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag will die im September 2019 eingeführte abschlagsfreie Frühpension ab 62 Jahren und das Wegfallen der Wartefrist für die erste Pensionsanpassung rückgängig machen, weil sie das Pensionssystem finanziell belasten und geschlechtsspezifisch benachteiligen.einfache Mehrheit XXVII 03.12.2019
Entschließung
Altersversorgungssystem
Schwerpunkte
- Der Antrag fordert die Rücknahme der im September 2019 beschlossenen Abschaffung der Pensionsabschläge und der Wartefrist für die erste Pensionsanpassung.
- Durch die Abschaffung der abschlagsfreien Frühpension würden jährlich rund 50 Millionen Euro an zusätzlichen Rentenzahlungen entstehen, plus weitere 50 Millionen Euro für die Aufstockung der ersten Pensionsanpassung.
- Die Abschaffung der Frühpension würde die Beitragsdeckung des Pensionssystems erhöhen und damit die langfristige Finanzierbarkeit sichern.
- Frauen profitieren derzeit stärker von der Frühpension, weil sie länger abschlagsfrei in Rente gehen können; die Rücknahme würde das geschlechtsspezifische Ungleichgewicht verringern.
Dokumente (PDFs)
Relevante Medienberichte
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.