Verpflichtender Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler
abgestimmt am
20.11.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert, dass Ethikunterricht ab der Sekundarstufe I für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend eingeführt wird, weil er Toleranz, kritisches Denken und Wertebildung stärkt. Das aktuelle Modell, das nur konfessionslose Lernende erreicht, wird als diskriminierend kritisiert.
einfache MehrheitXXVII20.11.2020
Entschließung
Bildung
Religion
Organisation des Unterrichtswesens
Schwerpunkte
Der Antrag fordert einen verpflichtenden Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I.
Das aktuelle Regierungsmodell deckt nur konfessionslose oder vom Religionsunterricht abgemeldete Lernende ab – das wird als diskriminierend kritisiert.
Eine Gallup‑Umfrage zeigt, dass 70 % der Bevölkerung einen allgemeinen Ethikunterricht unterstützen, während das aktuelle Modell nur 16 % Zustimmung erhält.
Der Antrag sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler, die Religionsunterricht besuchen möchten, diesen weiterhin besuchen können.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.