Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag verlangt von der Bundesregierung, mit den Universitäten einen Dialog zu führen, um ein transparentes und datenschutzkonformes System zur Veröffentlichung von Nebenbeschäftigungen von Professor*innen einzuführen. Hintergrund ist ein Rechnungshof‑Bericht, der Mängel bei der Meldung solcher Tätigkeiten an den Universitäten Innsbruck und Wien aufdeckte.einfache Mehrheit XXVII 03.12.2020
Entschließung
Hochschulausbildung
Schwerpunkte
- Der Rechnungshof hat erhebliche Lücken bei der Meldung von Nebenbeschäftigungen an den Universitäten Innsbruck und Wien festgestellt.
- Ein einheitliches Transparenzsystem soll verhindern, dass Professor*innen ihre Nebentätigkeiten nicht melden.
- Die Universität Zürich dient als Vorbild: Sie veröffentlicht seit 2017 ein Register aller Interessensbindungen und Einnahmen über 100 000 Franken.
- Der Antrag fordert den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf, mit den Universitäten einen Dialog zu führen und das System im Wissenschaftsausschuss zu prüfen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.