Ausreichende Budgetmittel für den Fernwärme‑ und Kälteleitungsausbau

Zusammenfassung

Der Entschließungsantrag fordert mehr Bundesmittel für den Ausbau von Fernwärme‑ und Kälteleitungen, weil ein Förderrückstau von 90 Mio. € besteht, während das aktuelle Budget nur 1,5 Mio. € vorsieht. Der Antrag kritisiert zudem, dass das geplante Erneuerbaren‑Ausbau‑Gesetz keine Finanzierungsregelung enthält und die Bewertung nach erneuerbarem Anteil bestehende Projekte benachteiligt.
einfache Mehrheit XXVII 02.12.2020
Entschließung
Umwelt
Energie

Schwerpunkte

  • Der aktuelle Förderrückstau beträgt rund 90 Mio. € für 164 förderfähige Fernwärme‑ und Kälteleitungsprojekte, während im Bundesbudget nur 1,5 Mio. € vorgesehen sind.
  • Der Entwurf des Erneuerbaren‑Ausbau‑Gesetzes enthält keine klare Regelung zur Finanzierung des Fernwärme‑ und Kälteleitungsausbaus.
  • Die geplante Bewertung von Projektanträgen nach dem Anteil erneuerbarer Energie benachteiligt Projekte, die Abwärme aus Industrie oder anderen Quellen nutzen (Prinzip „efficiency first“).
  • Der Antrag fordert, dass das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie kontinuierlich ausreichende Mittel aus steuerfinanzierten Ressortmitteln bereitstellt und bereits vorliegende Förderanträge nach den gültigen Kriterien genehmigt.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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