Informationsbroschüren in Leichter Sprache für gynäkologische Vorsorge bei Frauen mit Behinderungen
abgestimmt am
20.11.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, gemeinsam leicht verständliche Broschüren in Leichter Sprache und Gebärdensprache zum Thema gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen für Frauen mit Behinderungen zu erstellen und zu verbreiten.
einfache MehrheitXXVII20.11.2020
Entschließung
Frau
Gesundheit
Gleichbehandlung
Mensch mit Behinderung
Schwerpunkte
Frauen mit Behinderungen gehen seltener zu gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen als Frauen ohne Behinderung.
Ein Viertel der Frauen mit Behinderungen nimmt überhaupt nicht an Vorsorgeuntersuchungen teil, nur jede neunte geht regelmäßig.
Fehlende barrierefreie Informationen in Leichter Sprache und Gebärdensprache sind zentrale Ursachen für die Unterversorgung.
Broschüren in Leichter Sprache können Ängste reduzieren, über niederschwellige Beratungsstellen informieren und die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen erhöhen.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.