Corona‑Blum‑Bonus – Reform des Lehrlingsbonus zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit
abgestimmt am
14.10.2020
Zusammenfassung
Der Entschließungsantrag fordert eine Reform des Lehrlingsbonus, um die stark gestiegene Jugendarbeitslosigkeit und den Rückgang offener Lehrstellen durch das "Blum‑Bonus‑Corona"‑Modell zu bekämpfen. Das Modell sieht monatliche Zuschüsse von bis zu 400 € für Auszubildende vor und kostet rund 196 Mio. €, um etwa 20.000 neue betriebliche Ausbildungsplätze zu schaffen.
einfache MehrheitXXVII14.10.2020
Entschließung
Gesundheit
junger Mensch
Beschäftigung und Arbeitsbedingungen
Schwerpunkte
Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr um 35,7 % gestiegen, was langfristige negative Folgen für die betroffenen Jugendlichen haben kann.
Offene Lehrstellen sind um 19,4 % zurückgegangen – es fehlen fast 30 % der benötigten Plätze für die rund 10.500 suchenden Jugendlichen.
Die bereits angekündigte Task Force Jugendbeschäftigung hat bislang keine konkreten Maßnahmen oder Budgets vorgelegt, sodass sofortige Handlungen nötig sind.
Der vorgeschlagene Blum‑Bonus‑Corona sieht monatliche Zuschüsse von 400 €, 200 € bzw. 100 € für die ersten drei Lehrjahre vor, um insgesamt 20.000 neue betriebliche Ausbildungsplätze zu finanzieren.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.