Eine Bürgerinitiative mit über 1 300 Unterschriften fordert die Bundesregierung auf, das geplante Asyl‑Großquartier in Kindberg nicht umzusetzen und weitere Asylunterkünfte in der Steiermark zu verhindern. Sie beruft sich auf steigende Kosten, ein erhöhtes Sicherheitsrisiko und den Mangel an medizinischem Personal.
einfache MehrheitXXVII29.03.2023
Andere
Flüchtling
partizipative Demokratie
Schwerpunkte
Die Initiative fordert, das geplante Asyl‑Großquartier in Kindberg nicht zu realisieren.
Sie begründet dies mit hohen erwarteten Kosten (über 30 Mio € jährlich) und einem steigenden Finanzbedarf.
Weiterhin wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko hingewiesen: zwischen 2016‑2019 gab es rund 700 Polizeieinsätze in steirischen Asylheimen.
Ein Mangel an medizinischem Fachpersonal in der Obersteiermark würde die Versorgung von Asylsuchenden im neuen Quartier erschweren.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.