Rechnungshof‑Prüfung der österreichischen Kulturforen – Mängel & Handlungsempfehlungen
abgestimmt am
18.05.2022
Zusammenfassung
Der Rechnungshof prüfte die Struktur, Finanzen und Steuerung der österreichischen Kulturforen und stellte Mängel in Transparenz, Finanzübersicht und Koordination fest. Er empfahl eine vollständige Eingliederung in Botschaften, ein gemeinsames Gesamtkonzept mit anderen Ministerien und verbesserte Datenqualität.
einfache MehrheitXXVII18.05.2022
Bericht
Kunst
Kulturpolitik
Haushaltskontrolle
diplomatische Beziehungen
Schwerpunkte
Die Kulturforen sind zum Teil eigenständig (6 Stück) und zum Teil in Botschaften integriert; das Ministerium plant, alle selbstständigen Foren bis Ende 2017 in die jeweiligen Botschaften einzugliedern.
Finanzielle Transparenz ist unzureichend: Es gibt keinen Gesamtüberblick über Auszahlungen aller Foren, und das Sponsoring ist von 2013 bis 2015 um 74 % zurückgegangen.
Der Anteil interner Verwaltungsleistungen an den Gesamtkosten liegt bei den selbstständigen Foren (ca. 46 %) deutlich über dem Durchschnitt der übrigen Vertretungen (ca. 37 %).
Leitungsfunktionen wurden teilweise höher bewertet als gesetzlich vorgesehen (z. B. A1/6 statt A1/5), ohne nachvollziehbare Kriterien.
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.