Wildschadensbericht 2022 – Zunahme von Wild‑ und Weideviehschäden im österreichischen Wald

Zusammenfassung

Der Wildschadensbericht 2022 zeigt, dass Wildverbiss und Schälschäden weiter zunehmen – rund 40 % der verjüngungsnotwendigen Waldfläche sind betroffen. Die Forst‑ und Jagdbehörden haben weniger Gutachten und Maßnahmen ergriffen als im Vorjahr, während der Waldfonds finanzielle Unterstützung für Präventionsmaßnahmen bereitstellt.
einfache Mehrheit XXVII 12.10.2023
Bericht
Jagd
Fischerei
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Schwerpunkte

  • Der Bericht ist gemäß § 16 Abs. 6 Forstgesetz 1975 jährlich zu erstellen und dem Nationalrat vorzulegen.
  • Flächenhafte Gefährdungen des Bewuchses durch jagdbare Tiere müssen von den Forstaufsichtsdiensten gemeldet und von Jagdbehörden mit Maßnahmen abgegolten werden.
  • Im Jahr 2022 wurden 40 % der verjüngungsnotwendigen Waldfläche (ca. 550 000 ha) von Wildschäden betroffen – ein Anstieg gegenüber der Vorperiode.
  • Die Gutachtertätigkeit der Forstbehörden sank 2022 im Vergleich zu 2021 (Verbiss‑Gutachten: 81 statt 92; Schälschäden‑Gutachten: 90 statt 95).
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.
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