Zusammenfassung
Der österreichische Aufbau‑ und Resilienzplan wird um ein REPowerEU‑Kapitel erweitert, das €210,3 Mio. EU‑Fördermittel für erneuerbare Energien, Wasserstoff und emissionsfreie Nutzfahrzeuge bereitstellt und gleichzeitig Genehmigungsverfahren beschleunigt sowie weitere Förderungen für Photovoltaik, Breitband und soziale Maßnahmen anpasst.einfache Mehrheit XXVII 10.11.2023
Bericht
Wirtschaft
Schwerpunkte
- Ein neues REPowerEU‑Kapitel wird mit €210,3 Mio. nicht rückzahlbarer EU‑Fördermittel eingeführt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und den Ausbau erneuerbarer Energien, Wasserstoff und emissionsfreier Nutzfahrzeuge zu beschleunigen.
- Die UVP‑Novelle 2023 soll Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energieprojekte vereinfachen, Fristen festlegen und digitale Verfahren einführen, um die durchschnittliche Dauer von Genehmigungen von 15,2 Monaten auf deutlich weniger zu reduzieren.
- Photovoltaik‑Förderungen für Anlagen ≤ 20 kW erhalten Pauschalbeträge von ca. 276 €/kW (max. 285 €/kW bis 10 kW, 250 €/kW bis 20 kW) und sollen bis 2026 rund 35 000 Anlagen mit insgesamt ≈ 140 MWp installieren.
- Für schwere emissionsfreie Nutzfahrzeuge (Klassen N2/N3) wird ein Zuschuss von etwa €421 000 pro Fahrzeug bereitgestellt; Ziel sind 167 Fahrzeuge bis Q3/2026, wobei die Förderung 80 % der Investitionskosten deckt.
Dokumente (PDFs)
Diese Rohdaten werden von dem Open-Data Angebot des Österreichischen Parlaments bereitgestellt und sind nach CC-BY 4.0 lizenziert. Der zugehörige Eintrag auf der Parlamentsseite ist bei der Somes-Detailseite im Titel verlinkt.